Institut für Biochemie

Willkommen am Instititut für Biochemie I

am Universitätsklinikum der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Universitätsklinikum Jena
Institut für Biochemie I
Nonnenplan 2
07743 JENA

Fax: -49-(0) 36 41- 9-39 63 02

Prof. Dr. rer. nat. Britta Qualmann

Direktorin


Telefon: 03641/ 939 63 00
 

 

Dipl.-Ing. Sybille Pabst

Sekretärin


Telefon: 03641/ 93 963 01
 

 

Das Institut dient der Lehre aktuellen biochemischen Wissens und trägt zudem durch seine Forschung zur Vertiefung unserer Erkenntnisse über die molekularen Grundlagen des Lebens bei. Ein derartiges Verständnis ist die Voraussetzung, um gezielt in zelluläre Prozesse, die Krankheiten zugrunde liegen, eingreifen zu können.

Forschung des Institutes

Die Forschungsanstrengungen des Institutes konzentrieren sich vor allem auf Untersuchungen des funktionellen Zusammenspiels des cortikalen Aktincytoskeletts, welches die Plasmamembran jeder Zelle unterstützt, formt und bewegt sowie spezielle zelluläre Strukturen ausbilden hilft, mit Membrantransportprozessen und mit Modulationen der Membrantopologie.
Diese Arbeiten gewähren sowohl Einsichten in die Einzelprozesse als auch maßgebliche Erkenntnisse in ihr funktionelles Zusammenspiel. Ein derartiges Zusammenspiel scheint für die Kontrolle und Ausbildung von definierten Zellmorphologien, die für Zellbewegung und -polarität, für die besondere Leistungsfähigkeit von sekretorischen Zellen, sowie für die Organisation von funktionellen Geweben und Organen maßgeblich zu sein. Es liegt z.B. dem Aufbau, dem Erhalt und der Reorganisation von funktionellen und morphologischen Spezialisierungen von Zellen, wie z. B. den synaptischen Verbindungen von Nervenzellen, zugrunde. Effiziente Zell-Zell-Kommunikation und Plastizität sind die Voraussetzung für die enorme Leistungsfähigkeit des Gehirns. So ist die Kommunikation von Nervenzellen über synaptische Verbindungen und die nutzungsabhängige Veränderung synaptischer Übertragungseigenschaften die Grundlagen für Lernen und Gedächtnis. (mehr)

Die Forschungsanstrengungen des Institutes nutzen eine große Bandbreite von modernen Methoden der Molekularbiologie, Genetik, Biophysik und Biochemie, sowie der Entwicklungs- und Zellbiologie und bieten vielfältige Möglichkeiten zur Mitarbeit (Postdoc / Naturwiss. Promotion / Med. Doktorarbeiten / Diplom- u. Masterarbeiten / HiWi-Arbeiten / Praktika).

AG Zellbiologie des Cytoskeletts - PD Dr. rer. nat. Michael Kessels

PD Dr. rer. nat. Michael Kessels

AG-Leiter


Telefon: 03641/ 93 81 20
 

 

 

AG Proteomics - PD Dr. med. habil. Heidrun Rhode

PD Dr. med. habil. Heidrun Rhode

AG-Leiterin
AG Proteomics


Telefon: 03641/ 93 86 20
 

 

Übersichtsartikel

  • Trends Cell Biol 2009: New players in actin polymerization - WH2-domain-containing actin nucleators.
  • J Cell Sci. 2004: The syndapin protein family: linking membrane trafficking with the cytoskeleton.
  • Nat Rev Mol Cell Biol. 2003: Temporal and spatial coordination of exocytosis and endocytosis.
  • J. Cell Biol. 2000: Molecular links between endocytosis and the actin cytoskeleton.
  • Anal. Chimica Acta 2013: Quality characteristics of single sample preparation steps crucially determine reproducibility and coverage in proteomic studies.